SHOP:
Schlitten, Zubehör,
Futter & Ausrüstung

Bemalte Steine

Kontakt


Home


Designed by
HUSKYPOWER


Last update: 18. Juni 2007




 

 

HUNDE SONNENBRILLEN (von dog-goes gmbh)



Egal, ob beim Cabriofahren, bei Lawineneinsätzen, Skitouren, bei extrem staubigen Verhältnissen - die Augen des Hundes müssen geschützt werden.
Die patentierten Hundebrillen Basic (Grautönung) und Pro (Blauspiegel) gibt es in 3 Größen, sowie für kleine Hunde die Modelle Mini .

Rahmen
Elastischer und dadurch bruchfester Kunststoffrahmen mit seitlichen Belüftungskammern gegen Beschlagen.

Gläser
Kratzbeständige Kunststoff-Keramik, Gläser mit 85% Grautönung. 100% UV-A , UV-B und UV-C Schutz.

Gurtsystem:
Das stufenlos und individuell einstellbare Gurtsystem sorgt für den perfekten Halt.


Grössen:

Mini
: Jack Russell Terrier; Zwerpudel, Langhaardackel, Yorkshire Terrier...

Small: Sib. Husky, Border Collie, Beagle, Windhund, Cocker Spaniel, Collie kurzhaarig, Dobermann...

Medium: Sib. Husky, alask. Malamut, Grönlandhund, Labrador, Dt. Schäferhund, Golden Retriever, ...

Large: Berner Sennenhund, Neufundländer, Grönlandhund, alask. Malamut, (je nach Grösse!) Dogge, Leonberger, Chow-Chow, , ...



Basic: Rahmen Chrom, Gläser Grautönung
Modelle & Preise
BASIC
Small
Medium
Large
 
SFR
128.-
128.-
128.-
Euro
82.-
82.-
82.-
Lieferzeit: ab Lager, so lange Vorrat

Pro: Rahmen Chrom, Gläser Blauspiegel
PRO
Small
Medium
Large
 
SFR
145.-
145.-
145.-
Euro
95.-
95.-
95.-
Lieferzeit: ab Lager, so lange Vorrat

Mini pro: Rahmen Chrom, Gläser Blauspiegel
Mini Basic: Rahmen Chrom, Gläser Grautönung
MINI
Basic
Pro
 
SFR
95.-
105.-
 
Euro
63.-
70.-

Lieferzeit: Mini Pro ab Lager, so lange Vorrat,
Mini Basic auf Bestellung

[top]

HUNDEBRILLEN - die Geschichte einer außergewöhnlichen Idee

(Text des Herstellers dog-goes)
Geboren wurde diese Idee - quasi gemeinsam mit einem Gasteiner Lawinenhund - von der Gasteiner Lawinenhundestaffel.
Die starke Bindehautentzündung dieses Hundes führte zum Gasteiner Optiker Reinhold Kreyca. Der Hofgasteiner grübelte und tüftelte und bastelte eine spezielle Schutzbrille für Hunde. Nach etlichen Anproben und Änderungen erblickte dann die erste maßgeschneiderte Hundebrille das Licht der Welt, natürlich aus bruchfestem Glas und 100% UV-Schutz. Aus diesem ersten Prototyp entstand schon nach kurzer Zeit der Kontakt zu dem bekannten Brillenhersteller Alpina, der bis heute Hoflieferant von Dog-goes ist. Die Hundebrillen befinden sich mittlerweile in der dritten Generation, nach einigen Kinderkrankheiten kann das Unternehmen heute für alle Hunderassen passende Brillen anbieten, die Erweiterung des Sortiments durch die Modellreihe "Mini" zu Beginn diesen Jahres sorgte auch bei kleinen Hunden für sicheren "Durchblick"!
Wozu braucht man Hundebrillen?
Wie oben bereits kurz angerissen, war der ursprüngliche Verwendungszweck rein für Dienst- und Arbeitshunde bestimmt, dass diese außergewöhnliche Idee schon bald im Freizeitbereich für Furore sorgen sollte, konnte keiner der Erfinder ahnen. Heute verfügt das junge Unternehmen bereits über zahlreiche Referenzen von bekannten Veterinärmedizinern, ein Gutachten finden Sie unter Medizinischer Bericht. Wohin es mit der Geschäftsidee "Hundebrille" gehen wird, wissen wir noch nicht, wir wollen aber versuchen, auch weiterhin das Wohl unserer geliebten Vierbeiner in den Vordergrund unserer Aktivitäten zu stellen - wenn Sie eine gute Idee haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich einfach bei uns melden.

[top]

HUNDESONNENBRILLEN - aus veterinärmedizinischer Sicht

(Text des Herstellers dog-goes)

Seit einiger Zeit gibt es kommerziell erhältliche Hundesonnenbrillen. Bei einigen dieser Produkte handelt es sich um alles andere als Scherzartikel. Beispielsweise stellt ein namhafter Sonnenbrillenfabrikant extra für Hunde Spezialanfertigungen seiner Sonnenbrillen her, welche in unterschiedlichen Grössen und mit verschiedenen Gläsern angeboten werden. Diese Hundebrillen sind mit einem Befestigungssystem ausgerüstet, so dass sie problemlos dem Hund übergezogen werden können und bei richtigem Sitz auch nicht verloren gehen oder verrücken können.

Ein Hund mit einer Sonnenbrille vermag vorerst den Eindruck einer weiteren Vermenschlichung des Hundes erwecken. Man stellt sich die Frage: Gibt es für dieses durchaus modische Zubehör auch medizinische Indikationen, und wenn ja, ist dafür eine Hundesonnebrille überhaupt eine praktikable Lösung?

Eine Sonnenbrille schützt prinzipiell das Auge vor äusseren Einflüssen. Die Gläser filtern aus dem Lichtspektrum schädliche Strahlen heraus und schirmen das Auge gleichzeitig vor Wind und Partikeln in der Luft ab.
Die verschiedenen Spektren des Sonnenlichtes (UV -C,-B,-A / sichtbares Licht, IR) werden von den anatomischen Strukturen des Auges (Linse, Hornhaut und Netzhaut) unterschiedlich stark aufgenommen. Je nach Intensität und Gewebeart entstehen dadurch verschiedene strukturelle Veränderungen auf der Hornhaut, in der Linse oder der Netzhaut.

Neben dem Einfluss des Lichtes können fast alle denkbaren Noxen (Krankheitsursachen) zu Schädigungen des Auges führen. Mechanische Reizung (durch Sand, Staub, und andere Partikel), Allergiewirkung oder auch Austrocknung führen zu Irritationen und im weiteren zu Entzündungen des Auges bzw. seiner dazugehörenden Strukturen.

Insofern schützt die Brille in vielerlei Hinsicht das Auge vor Entzündung, direkter Schädigung und den daraus entstehenden Folgekrankheiten. Das Auge bleibt vor den äusseren Faktoren geschützt bzw. diese können auf das sich hinter den Brillengläsern befindliche Auge nur noch abgeschwächt einwirken.

Vielfach können solche äusseren Einflüsse kompensiert werden. Die Pupillen verengen sich, das Auge wird zusammengekniffen. Vermehrtes Blinzeln benetzt das Auge und hält den Tränenfilm intakt.

Unter bestimmten Umständen und / oder bei ungünstigen Vorbedingungen (zum Beispiel gewissen Rassenprädispositionen) müssen den auf das Auge einwirkenden äusseren Umständen erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Beispielsweise kennt man die vor allem beim Deutschen Schäferhund und Schäferhundemischlingen (genetische Prädisposition) vorkommende Keratitis superficialis chronica (KSC, auch als Schäferhunde-Keratitis oder Überreiter bezeichnet). Dies ist eine Krankheit der Hornhaut, die vermutlich aufgrund eines immunologischen (abwehrbedingenden) Geschehens zustanden kommt. UV-Strahlen können diese Krankheit auslösen bzw. den Fortgang fördern. Diese mit Zellinfiltration, Gefässeinsprossung und Pigmentierung einhergehende Veränderung beginnt meistens am seitlichen Rand der Hornhaut und breitet sich über die ganze Hornhaut des Auges aus. Es handelt sich um eine nicht schmerzhafte Erkrankung, welche aber zu massiven Sehstörungen führen kann. Es ist leider nicht möglich, Keratitis superficialis chronica vollständig zu heilen. Diese Tiere müssen lebenslang mit Medikamenten therapiert werden. In solchen Fällen kann zusätzlich das Tragen einer Sonnebrille empfohlen werden, vor allem wenn diese Hunde vermehrt UV-Strahlung ausgesetzt sind (in grossen Höhen lebend oder zum Beispiel im Schnee arbeitende Hunde).

Keratitis superficialis chronica stellt aus veterinärmedizinischer Sicht die Hauptindiaktion für das Tragen einer Sonnenbrillle beim Hund dar. Bei den nachfolgend beschriebenen Krankheitsbildern kann man sich einen Zusammenhang der Schädigung durch UV-Strahlen und anderen äusseren Faktoren vorstellen. Der Nutzen einer Sonnenbrille sollte dabei von Fall zu Fall entschieden werden.

Als Katarakt bezeichnet man Linsentrübungen. Diese können ebenfalls das Sehvermögen beeinträchtigen. Die Ursachen für dieses Krankheitsbild sind sehr vielfältig: radioaktive Strahlung (bei Strahlentherapie), Kälte, Wärme, Mangelzustände, mikrobielle Toxine, Medikamente, Traumata, meistens liegt jedoch ein genetischer Defekt vor. Sichtbares Licht und UV-Strahlen können Ursachen oder beschleunigende Faktoren sein, in diesem häufig auch multifaktoriellen ablaufenden Geschehen. Da sich die verschiedenen Faktoren gegenseitig addieren oder sogar auch potenzieren, kann man sich vorstellen, dass in umgekehrter Weise eine Minimierung eines Faktors (zum Beispiel durch das Tragen einer Sonnenbrille, mit Reduktion der UV-Einstrahlung) den Fortschritt der Krankheit beeinflussen kann. Ein Katarakt kann aber heutzutage auch mit relativ guten Erfolgschancen operiert werden, falls nicht noch weitere Augenerkrankungen vorliegen.

Der Tränenfilm und das Hornhautepithel bilden eine natürliche Schutzbarriere. Alle Umstände, welche zu einer Beeinträchtigung dieses Schutzwalles führen, ermöglichen es Infektionserregern, sich in tieferen Schichten auszubreiten. Dadurch kann ein Ulcus corneae entstehen. Es handelt sich dabei um eine wuchernde Entzündung der Hornhaut. Diese stellt eigentlich eine Komplikation jeder Hornhautentzündung dar, die dann auftritt, wenn der schädliche Stimulus über eine längere Zeit besteht und dadurch die Schrankenwirkung durchbrechen kann.
Dazu beitragende Faktoren sind: Epithelschädigungen (durch Fremdkörper, primäre Entartung), zuwenig Tränenflüssigkeit (Austrocknung, ungenügende Produktion), lokale gestörte Abwehr (Medikamente, immunbedingt).

Ein dazu passendes Krankheitsbild ist die Keratokonjunktivitis sicca (KCS), welche vor allem beim West Highland White Terrier auftritt. Dieser Krankheit liegt eine verminderte Tränenflüssigkeitsproduktion zu Grunde. Als Ursache dafür wird eine autoimmunbedingte Zerstörung der Tränendrüsen vermutet. Das Ausmass des Krankheitsbilds (zunehmende Verhornung des Hornhautepithels) hängt vom Austrocknungsgrad und der Infektion durch opportunistischen Erreger ab.

Bei den oben aufgeführten Krankheiten, welche beide im Zusammenhang mit einer Austrocknung des Auges stehen, dürfte der Fahrtwind (wie er zum Beispiel in einem Cabrio vorherrscht) nicht günstig wirken.
Der Gedanke, dass man bei einem Hund, der für eine solche Erkrankung des Auges prädisponiert ist, auf der Motorrad- und Autofahrt, Fallschirmsprung(!) etc. eine Brille aufsetzt, ist aus präventiver Sicht betrachtet, nicht zu weit hergeholt. Oberflächliche Entzündungen, ausgelöst durch UV-Strahlung und / oder Austrocknung oder die unter Umständen ebenfalls UV-bedingten Veränderungen der Linse und Hornhaut, stellen Argumente dar, die für das Tragen von Sonnebrillen bei Hunden sprechen.

Weiter könnte man noch aufführen, dass selbst sichtbares Licht unter Umständen zu Schädigungen, wie zum Beispiel Netzhautdegenerationen führen, was prinzipiell wiederum - geschützt durch eine Sonnenbrille - verhindert würde.

Das will nun sicher nicht heissen, dass jeder Hund eine Sonnenschutzbrille benötigt. Aber es belegt, dass sie unter gewissen Voraussetzungen (genetische Prädispositionen, bereits bestehende (Augen-Krankheiten) oder in situationsbezogenen ungünstigen Gegebenheiten, wie zum Beispiel Windzug (Cabrio, Motorrad) und starke Sonneneinstrahlung (Berg- und Skitour, Lawinenhunde- und Flächensuchhunde im Einsatz, Hütehunde) etc. es durchaus angebracht sein kann.

Besprechen sie ihre Situation mit ihrem Tierarzt und schätzen sie mit ihm ab, ob sich für ihren Hund eine Sonnenbrille als sinnvolle Anschaffung erweist.

Rainer Vogt, April 2002
(Cand. Med. Vet.)

Tipps:

  • Kaufen sie nur ein Produkt, welches Schutz vor den schädlichen UV-Strahlung garantiert.
  • Nehmen sie sich unbedingt genügend Zeit, um die richtige Grösse auswählen zu können.
  • Nicht jeder Hund wird die Brille von Anfang an widerstandslos tolerieren. Trainieren sie mit ihm das Tragen der Brille in kleinen Schritten aufbauend.
  • Riemen optimal einstellen und bei jedem Anziehen korrekten Sitz überprüfen.

Kontakt

   
 
[up]